Auferstehen aus Ruinen soll das Kulturhaus „Peter Edel“ Ende 2019. Jetzt stehen die ersten Gerüste und über den Winter wird bereits mit der Restaurierung und dem Umbau begonnen.

In 2019: Zurück zu den Anfängen

Witterungsbedingt können in den nächsten Wochen nur Bauarbeiten im Inneren durchgeführt werden, aktuell werden die unzähligen Räume des ehemaligen Kulturhauses jedoch zunächst entrümpelt. Komplett abgerissen wird der Anbau auf der rechten Seite, der nachträglich hinzugefügt und zuletzt als Umweltbüro genutzt wurde. Hier biegen sich die Zimmerdecken schon bedrohlich durch. Das Hauptgebäude mit dem großen Saal wird wieder auf Vordermann gebracht, damit alle Räume ab 2019 nutzbar sind. Die Überlegungen zu der Nutzung sind noch nicht komplett abgeschlossen, jedoch zeichnet sich ab, dass für eine externe Vermietung von den kleineren Räumen keine Kapazitäten verfügbar sein werden (Oooooh…). Bei der Begehung wird klar warum, denn die zukünftigen sieben Verwaltungsräume sind wirklich klein. Hier werden nach dem Einzug alle Mitarbeiter des Kommunalen Bildungswerkes ihren Platz finden, die für die Organisation von internen und externen Veranstaltungen zuständig sind. Außerdem wird es etliche Seminarräume geben, die neben dem Kommunalen Bildungswerk grundsätzlich auch dem Bezirk zur Verfügung gestellt werden sollen. Wie genau und für wen die Nutzung dieser Räume möglich sein wird, ist noch nicht abschließend geklärt.

 

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Wenn alles gut geht, dann wird es aber auch möglich sein, den Saal für Veranstaltungen anzumieten. Hochzeiten, Lesungen oder musikalische Abende könnten dann in dem denkmalgeschützten Saal stattfinden, der bis zu 300 Personen verkraftet. Das Bildungswerk hat selbst einige Tagungen und verschiedene Seminare im Jahr. Deshalb rechnen die Verantwortlichen damit, dass der Saal auch gut intern genutzt werden kann. Rockkonzerte können die Weißenseer sich aber gleich abschminken, die dichte Bebauung in der Nachbarschaft macht das undenkbar. Es steht noch alles auf „Work in Progress“, aber zumindest scheinen nun alle baurechtlichen Fragen beantwortet zu sein, damit der Umbau 2018 endlich in greifbare Nähe rücken kann. Das Frollein wird weiterhin die Augen offen halten und berichten. Stay tuned!