Über das heutige Objekt der Begierde in der Serie „Nebenan am See“ gibt es wenig zusagen und mehr zu zeigen. Zu sehen gibt es die Tritonen der nach ihnen benannten Triton-Brücke am Weißen See.

Als Anfang des 20. Jahrhunderts ein wahrer Jahrmarkt um den Weißen See trubelte und das Milchhäuschen eröffnet wurde, musst ein Elektrizitätswerk her. Um die Kühlanlage des Werkes zu verdecken, dass in den See ragte, wurde eine Brücke erbaut, die heute vielen Weißenseern und Besuchern als Aussichtsplattform dient. Für die Eckpfeiler der Brücke entwarf der Bildhauer Hans Schellhorn im Jahr 1912 die beiden Figuren, die man heute noch sehen kann. Heute glänzen die Skulpturen leider nicht mehr wie zu ihren besten Zeiten, neben dem Zahn der Zeit verunstalten vor allem Graffiti die Tritonen. Trotzdem war die Triton-Brücke schon Schauplatz in der beliebten Fernsehserie „Weißensee“.

Triton-Brücke am Weißen See


Hans Schellhorn hat auch einen weiblichen Triton geschaffen, auf dessen Rücken ein Knabe Mandoline spielt.

Im Park rund um und den Weißen See findet viele Skulpturen. Von Hans Schellhorn stammen auch die Figuren „Lesende Mädchen“ und „Raufende Knaben“, die man am Ausgang zur Amalienstraße/Ecke Albertinenstraße findet.

In der Rubrik “Nebenan am See” wird alle zwei Wochen ein herausragendes Geschäft, Projekt oder eine Person aus Weißensee vorgestellt.