Am 18. September finden die Wahlen zum Abgeordnetenhaus von Berlin und zu den Bezirksverordnetenversammlungen statt. Das Frollein fragte sich, wer eigentlich in Weißensee zur Wahl steht. Eine Recherche später waren alle Kandidaten gefunden und hier sollen sie nun in den kommenden Tagen vorgestellt werden. Alle beantworten dieselben fünf Fragen, alle Antworten werden original wiedergegeben. Der heutig Kandidat: Olaf Busch.

Über Herrn Busch lässt sich sagen: Er mag es kurz und knackig. Am kommenden Sonntag kann er im Wahlkreis 4 (Weißensee-Nord) als Kandidat der AfD gewählt werden.

 

1. Was ist Ihr Lieblingsort in Weißensee?

Die Parkanlage mit dem schönen Weißensee und seinem Freibad

2. Was verbinden Sie mit Weißensee?

Erinnerungen über mein Leben. Ich bin in Weißensee geboren und aufgewachsen. Also noch ein waschechter Berliner Weißenseer, der bis heute seinem Bezirk treu geblieben ist. Ne Berliner Pflanze halt…….

3. Weißensee wird immer mehr ein beliebter Wohnort. Die Mieten steigen und es werden schnell Eigentumswohnungen hochgezogen. Alteingesessene fühlen sich überrumpelt und können sich die Mieten nicht mehr leisten. Wie möchten Sie diese Situation in Zukunft entspannen?

Es muss eine gewisse Verhältnismäßigkeit , zum Wohle der Bürger wieder erlangt werden, auf sozialer Ebene. Dies kann man zum Beispiel regulieren , indem man prozentual, nur ein gewisses Kontingent an Eigentumswohnungen
genehmigt im Bezirk. Wohnraum , darf kein Luxus werden.

4. Flaniermeile oder Zubringerstraße: Was soll Ihrer Meinung nach in den kommenden Jahren mit der Berliner Allee passieren?

Mann sollte versuchen, beides miteinander zu verbinden. Es handelt sich auch um einen Zubringer aus Nordost nach Berlin hinein, was nicht außer acht gelassen werden darf. Auch der Bürger, sollte hier mit entscheiden dürfen. Das wäre doch mal ein guter Schritt, in Richtung Basisdemokratie.

5. Warum sollen die Bürger Sie wählen?

Ich werde im Oktober 55 Jahre und bin Vater von drei Kindern(36,31 und 19 ).Seit fünf Jahren auch alleinerziehend. Aufgewachsen bin ich in einer typischen Arbeiterfamilie. Meine Mutter war Kellnerin und mein Vater Glas-und Gebäudereiniger. Ich selbst war 20 Jahre Bauunternehmer bis ich 2008 verkaufen musste(Wirtschaftskrise).Seit dem, arbeite ich im Projektmanagement als Controller (Rechnungsprüfer, Projektabwicklung).
Ich selbst bin Pazifist und zugleich auch Idealist, der die Hoffnung nie aufgibt. Ich habe nicht vergessen woher ich komme, und kann die Menschen mit ihren Sorgen und Nöten besser verstehen, als die Altpolitiker, die realitätsfremd geworden sind. Vieles geht nur noch am Bürger vorbei, und damit muss Schluss sein. Der Bürger und Steuerzahler, ist der Arbeitgeber von den Politikern. Denn er ist es, der ihre Gehälter zahlt. Die Politik, ist dem Bürger verpflichtet und nicht umgekehrt.