„Denk ich an Deutschland in der Nacht“ ist eine satirische Komödie, die von Geflüchteten, Migrant_innen und Profischauspieler_innen vom interkulturellen Theater Freiburg e.V. gemeinsam entwickelt und gespielt wird.

Karl Otto, ein Westafrikaner, wollte schon immer nach Deutschland einwandern – in das Land seiner Träume. Heinrich Heine ist seine Leidenschaft und die gründlichen, gewissenhaften und unkorrupten Deutschen begeistern ihn. Er möchte genau wie sie sein und ist es in Wirklichkeit schon. Sein Name Karl Otto ist Programm und Ausdruck seiner Hoffnungen auf ein Leben in Deutschland. Unmittelbar im Anschluss an das Verhör beim Asylantrag gerät er in einen Traum, der ihn in eine völlig unerwartete Realität wirft. Eine Kampagne von Menschen aus aller Welt versucht durch einen heroischen Einsatz die deutschen Einheimischen vor sich selbst zu retten. BIG CHANGE setzt sich in Mitteleuropa durch: nichts ist mehr wie es war, Werte, Sicherheiten, Einstelllungen und Gewohnheiten gehen verloren. Anpassung ist angesagt. Muss man mit den Wölfen heulen, um beim BIG CHANGE mitzuhalten? Im Zuge der umwälzenden Veränderungen geraten nicht nur Einheimische in Schwierigkeiten. Karl Otto findet im Traum einen Wahlverwandten in „Ernst“, der wie er mit dem rasanten Wandel nicht zurecht kommt.

berlin weißensee

Denk ich an Deutschland (Foto: Ulla Tripp)

Besetzung: Mit: Mohammad Aljasem, Mousa Alshedah, Alaa Aldin Alswid, Joel Azcatl, Rami Basisah, Mohammad Diab, José Patrick Digbeu, Sire Doumbouya, Christina Hildebrand, Miriam Lemdjadi, Maryam Nasiri, Philipp Nägele, Cathérine Njeri Urwalek, Hannah Oelbe, Liz Oluoch, Annette Schledermann, Sarah Nasreen Schmidt, Ulla Tripp.

Klavier und Arrangements: Roberta Lazo.
Film: Astrid Bischofberger und Team.
Theaterpädagogik/Co-Regie: Miriam Lemdjadi, Philipp Nägele.
Regie: Monika Hermann.
Unterstützt durch: Fonds Soziokultur, der Sparkasse Nördl. Breisgau, dem Flüchtlingsfonds Freiburg (verwaltet von der Wilhelm Oberle-Stiftung) und dem Bildungsausschuss der Ev. Landeskirche

 

Ort und Zeit

Samstag, 8. Oktober, ab 20 Uhr

Brotfabrik Berlin
Caligariplatz 1
13086 Berlin

Eintritt:

13,50 Euro / erm. 9 Euro